Olympischer Medaillen-Spiegel 2021 – Spiegelbild des Leistungssports in Deutschland?

Marvin Athletik Training

Ein weiteres sportliches Highlight neben der Fußball-EM ist dieses Jahr auf der anderen Seite des Globus über die Bühne gegangen – die Olympischen Spiele 2021 in Tokio. Beide Turniere endeten eher mit ernüchterndem Ergebnis: Das Ausscheiden unserer Nationalelf haben wahrscheinlich viele am TV verfolgt. Die realistische Bilanz von Olympia ist, dass das deutsche Team mit der schlechtesten Olympia-Medaillenbilanz bei Sommerspielen seit der Wiedervereinigung in die Heimat zurückkehrte. Lediglich zehnmal Gold, elfmal Silber und 16 mal Bronze wurden in Japans Hauptstadt erkämpft. In Peking gab es im Jahr 2008 insgesamt noch 41 Medaillen und damit genau halb so viele wie beim ersten Auftritt der gesamtdeutschen Mannschaft 1992 in Barcelona. 

Doch was sagt das über die Entwicklung des Leistungssportes in Deutschland aus? Sollten wir überrascht sein? Prinzipiell ist klar, dass echte Profi-Sportler im Verhältnis zur Anzahl der Menschen, die Breitensport betreiben eine geringere Anzahl an Personen darstellt. Trotzdem stellt die Veränderung, die wir beispielsweise bei Olympia 2021 sehen, einen generellen Wandel im Leistungssport und den klassischen Athletik-Disziplinen dar: Weniger Menschen betreiben Sport leistungsorientiert und der Nachwuchs wird weniger.

Eine Ursache hierfür ist sicherlich das System, dass in Deutschland seit einiger Zeit nur teilweise funktioniert und der es gerade jugendlichen Sportlern schwer macht, Leistungssport nach der Schule weiter zu betreiben beziehungsweise dann später neben dem Berufsalltag auszuüben. Auch das generelle Interesse sich in einem Verein zu engagieren und sich mit Leistung, Sport mit Wettkampfcharakter und Bewegung auseinanderzusetzen, wird geringer. 

Der vierte Deutsche Kinder- und Jugendsportbericht mit Schwerpunkt „Gesundheit, Leistung und Gesellschaft“, der 2020 veröffentlicht wurde, zeigt diese Aspekte in deutlicher Klarheit auf: „Bereits heute ist ein Rückgang der Leistungsorientierung im Kinder- und Jugendsport zu verzeichnen. Dies betrifft sowohl den Schulsport als auch den Sportverein.“  

Mangelnde Förderung durch Eltern und auch die Schule und auch veränderte Interessen der Kinder und Jugendlichen sorgen so also zusätzlich dazu, dass echte Athleten eine rare Zielgruppe für Athletik Trainer sind und der Nachwuchs, der für eine positive Medaillenbilanz bei Turnieren sorgen kann, schwer rekrutierbar ist.  Die Nachfrage nach Athletik-Trainern ist daher sicherlich im Spitzensport überschaubar.

Trainieren, wie ein Profi-Athlet…. Wer will das nicht?

Auf der anderen Seite ist für professionelle Personal Trainer und Fitnesstrainer kaum eine Disziplin so erfüllend und freudebringen, wie Athletik-Training. Wohlwissend, dass der Markt der Interessenten begrenzt ist, außer man wird sportlicher Coach eines Erstligisten, eines Einzelathleten oder einer professionellen Sportmannschaft. Sicherlich stellst du dir gerade die Frage, warum ausgerechnet wir von der Personal Trainer Academy, die doch Athletik-Trainings anbieten, den Markt so kritisch betrachten? Sollte man denn dann überhaupt eine Ausbildung zum Athletik-Trainer machen?

Im sportlichen Sinne bedeutet Athletik für Sportarten wie, Leichtathletik, Sportarten für verschiedene Lauf-, Sprung- und Wurf-Disziplinen. Schwerathletik, Sportarten, in denen individuelle Kraft im Vordergrund steht. Klassisch kann man sagen, dass alle motorischen (lat. motor = Beweger) Bewegungsmuster des Menschen, also Kraft, Ausdauer, Koordination, Schnelligkeit und Beweglichkeit eine Rolle spielen. Sind diese fünf Faktoren ausgeglichen und harmonisch, wird man im Allgemeinen als athletisch“ angesehen.

Im klassischen Fitness-Sektor werden wir der Kundengruppe, die du mit Athletik Training ansprechen möchtest – also die professionellen Sportler – nur untergeordnet begegnen. Eine Vielzahl an Trainern trifft hier auf eine begrenzte Zahl an Sportlern. Trotzdem sagen wir ganz klar „ja“ auf die Frage, ob eine Athletik-Trainer Ausbildung sinnvoll ist, denn sie bietet dir ganz neue Möglichkeiten, Kundengruppen zu erreichen und einem Trend zu begegnen, denn viele Hobby-Sportler möchten gern athletisch trainieren. Zudem ist die Athletik-Trainer-Ausbildung eine super Basis-Ausbildung für das grundsätzliche Verständnis des Aufbaus unseres Körpers. Zum anderen kann man durch Arbeit in Vereinen oder bei der Nachwuchsarbeit verantwortlich mitwirken, den Leistungssportgedanken bei jungen Leuten wieder oder weiter zu etablieren.  

Die Ausbildung bei der Personal Trainer Academy legt deshalb den Fokus auf Dynamic Warm Up, entsprechend relevante Leistungskomponenten und Einflussgrößen, der Frage, wie man ein individuelles Belastungsprofil erstellt, Speed & Agility-Einheiten, Infos zum ballistischen und plyometrisches, sowie propriozeptiven Trainings. Wir lernen Hintergründe zu Koordination- und Maximalkrafttraining, sowie Trainingsplanung und -gestaltung. Dafür sind unsere Ausbilder, wie der ehemalige NFL-Profi Chris Mohr, der seit Jahren als Athletikcoach zahlreiche Spitzensportler fördert und diese Ausbildung konzipiert hat, prädestiniert.

Mit diesem Handwerkszeug erweiterst du dein Spektrum und kannst dem Wunsch des Fitness-Kunden möglichst athletisch zu sein und zu trainieren, fachlich fundiert begegnen und kannst das gemeinsam mit dem Functional Training auch ins individuelle Personal Training einbauen und so deiner klassischen Kundenklientel einen echten Mehrwert bieten.

Und vielleicht wird durch unsere Hilfe doch der ein oder andere zukünftige Olympionike geboren? 😉 Melde dich bei uns für weitere Infos zur Athletik-Trainer-Ausbildung bei der PTA.

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