Das Nahrungsergänzungsmittel L-Arginin

Was ist L-Arginin?

L-Arginin ist eine nicht essentielle Aminosäure. Das heißt, dass der Körper zwar selbst diese Aminosäure herstellen kann, es aber es in Stresssituationen, bei Krankheit oder hoher Trainingsintensität einfach zu wenig ist.

Verminderte Leistungsfähigkeit, Müdigkeit oder Kopfschmerzen sind die Resultate.

Das L-Arginin gehört zu den proteinogenen Aminosäuren und hat sogar den höchsten Stickstoffanteil dieser Aminosäurengruppe.

 

Für was ist L-Arginin gut?

Der erhöhte Anteil von Stickstoff im Blut hat positive Auswirkungen auf die Herzleistung und den Blutstrom da die Gefäße erweitert werden.

L-Arginin fördert außerdem die Freisetzung von Wachstumshormonen die zu einem gestärkten Muskelaufbau verhelfen können.

Darüber hinaus hat die Exeter Universität herausgefunden, dass die sportliche Leistung durch die Freisetzung von den Wachstumshormonen Prolaktin und Glukagon durch L-Arginin um 20% erhöht werden kann.

Vielen Studien zufolge kann mit L-Arginin Bluthochdruck, Tinnitus und sogar die Nierenfunktionsstörungen verbessert werden.

Da L-Arginin hilft die Nährstoffe im Muskelgewebe zu verteilen, beugt es zudem auch Arteriosklerose vor.

Die Produktion von weißen Blutkörperchen wird durch die Aminosäure angeregt, sodass das Immunsystem zusätzlich aktiviert wird.

Ein positiver Effekt ist auch, dass die Fettverbrennung stark angekurbelt wird.

Wie ein Schutzschild wirkt es gegen giftigen Ammoniak in unserem Körper und scheidet diesen aus, bevor der Ammoniak in unseren Blutkreislauf gelangt.

Wie in mehreren Studien bewiesen, wird die Insulinempfindlichkeit bei Diabetikern bis zu 30% gesteigert, wenn sie regelmäßig L-Arginin einnehmen.

 

Nebenwirkungen?

Manche Konsumenten haben leichte Magenbeschwerden.

Bei richtiger Einnahme aber sind keine weiteren Nebenwirkungen bekannt.

Im Falle einer Überdosis können stärkere Magenschmerzen und Durchfall auftreten.

Wenn ihr rezeptpflichtige Medikamente einnehmt, solltet Ihr vor der Einnahme von L-Arginin vorsichtshalber Rücksprache mit eurem Arzt halten.

Bei regelmäßiger, täglicher und langfristiger Einnahme von 10-15 Gramm, am besten auf morgens auf nüchternen Magen, solltet ihr nach etwa vier bis acht Wochen die ersten Verbesserungen bemerken.

Natürlich kann man L-Arginin auch durch Nahrung zu sich nehmen.

Erdnüsse zum Beispiel sind die Spitzenreiter mit 3,46 Gramm L-Arginin pro 100 Gramm.

Etwas dahinter, aber mit trotzdem sehr hohen L-Arginin Gehalt kommen Weizenkeime mit 2,25 Gramm.

Den dritten Platz belegen die Sojabohnen. Sie haben immerhin 2,2 Gramm pro 100 Gramm.

 

L-Arginin Base Pulver besteht zu 90-100% aus reinem L-Arginin, während im L-Arginin HCL Pulver (das „Normale“) nur Anteile von 75-85% enthalten sind sowie Spuren von Milch, Eiern und Weizen auftreten können.

Für Allergiker eignet sich am besten das L-Arginin Base Pulver.

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