Anatomie 3.0 – eine mehr als funktionelle Betrachtungsweise

Über Anatomie – meiner Meinung nach die Basis jedes erfolgreichen Trainings und jeder Therapie – kann man nie genug wissen.

Das Verständnis und Lernen der Anatomie gliedert sich vereinfacht ausgedrückt in mehrere Phasen.

Phase 1 beinhaltet das Erlernen von Ansatz und Ursprung, also übersetzt, welche zwei Punkte die Strecke begrenzen.

Phase 2 wird schon ein bisschen interessanter. Mit der Kenntnis über die Bewegungsrichtung einer Struktur kann man schon mehr anfangen und auch Ableitungen für das Training oder die Therapie vornehmen. Übersetzt weißt du nun, ob es nach rechts, links oder geradeaus geht (wenn wir in der Bausprache bleiben).

Ab Phase 3 wird es nun richtig spannend: Mit dem Verständnis (und das meine ich auch so: ein bloßes auswendig Lernen oder nachplappern ist nicht hilfreich) der Funktion im System und der daraus resultierenden Schlussfolgerung für dein Training oder deine Therapie hebst du deine komplette Dienstleistung auf ein komplett neues Level. In der Bausprache würde das nichts anderes heißen, als dass dir nun bewusst wird, ob es sich um eine Bundesstraße, eine Autobahn, eine Brücke oder dergleichen handelt.

Mit Phase 4 hast du zwar noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht, jedoch beinhaltet diese Phase nicht mehr und nicht weniger, als das Verknüpfen der ersten drei Phasen unter Berücksichtigung von Details aus dem Leben deines Klienten bzw. Patienten. Um wieder auf die Bausprache Bezug zu nehmen:

„ Warum ist es zu einem Unfall auf der Bundesstraße gekommen?“

Wie du siehst, ist Anatomie weitaus vielfältiger und spannender als nur das Erlernen von lateinischen Begriffen. Wichtiger ist vielmehr das Verständnis, was in unserem Körper durch äußere und innere Einflüsse passiert.

Aus diesem Grund möchte ich dich in der nächsten Zeit auf eine spannende Reise in die Funktionalität des Körpers mitnehmen.

Euer Ralph

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