6 wichtige Gedanken – Teil 1 von 3

Dieser Blogartikel ist für alle Studiobesitzer und alle, die dies zukünftig sein möchten. Du wirst die 6 Dinge kennenlernen, die du unbedingt bedenken solltest, bevor du deine eigene Anlage eröffnest. Solltest du schon eine eigene Anlage betreiben, findest du hier vielleicht noch den ein oder anderen Tipp.

Aber nicht nur das – weiter unten findest du eine super Liste mit Informationen über alles von Umsatz über Marketing, bis hin zu Tipps, wie du deine Dienstleistungen noch besser verkaufen kannst.

Hier stecken also viele tolle Infos drin. Viel Spaß beim Lesen!

 

6 Dinge, die du in Betracht ziehen solltest, bevor du mit deiner eigenen Fitness Anlage startest

So, du machst diese Personal Training Sache nun schon eine ganze Weile; du bist darin ein Rock Star und beginnst zu denken: Ich sollte daraus mein eigenes Ding machen.

  • Ich bin mein eigener Chef.
  • Besitze eine eigene Fitness Anlage.
  • Mache meine eigenen Regeln.
  • Arbeite dann, wenn ich es möchte.
  • Kann all mein hart erarbeitetes Geld behalten.

Das klingt wie in einem Traum, oder? Nicht so schnell!

 

Ich habe Kollegen und Praktikanten, die mir ständig sagen, ihr Ziel sei es, ihre eigene Fitness Anlage zu eröffnen. Während ich noch ihren Ehrgeiz anerkenne, denke ich bereits – Mach langsamer, geh einen Schritt zurück und denke erst einmal genau darüber nach!

Verstehe mich bitte nicht falsch, ein eigenes Unternehmen zu haben ist großartig und sein eigener Chef zu sein, hat definitiv seine Vorteile.

Aber es gibt so viele Kleinigkeiten, die von den meisten nicht bedacht oder berücksichtigt werden und noch bevor sie es überhaupt merken, sind sie ausgebrannt und schließen die Anlage wieder.

Lass uns einen Blick auf einige bedenkenswerte Dinge werfen und verstehe sie bevor du den Sprung wagst. Dies betrifft Dinge, von denen ich mir wünschen würde, ich hätte sie vollständig verstanden, bevor ich meine eigene Fitness Anlage eröffnet habe und ich hoffe, dass du aus meinen Fehlern lernen kannst.

 

Die Checkliste

  1. Business Plan – das ist das Rückgrat jedes Unternehmens und sollte sehr viele Details beinhalten, die die Entscheidung bestärken.

Dein Business Plan sollte die folgenden Aspekte beinhalten:

  • Recherche – Du erlangst viel Wissen darüber, ein Personal Trainer in einer Fitness Anlage zu sein, aber bist du auch ein Spezialist in deinem Bereich aller Fitnessaspekte? Gibt es eine bekannte Nische in diesem Bereich, den du ausfüllen kannst? Welche Standorte sind verfügbar? Wie ist die Wettbewerbssituation? Was sind die Start Up-Kosten? Wirst du von Anfang an Personal Training Kunden haben oder benötigst du mehr? Welches Equipment benötigst du? Wie viel Kapital hast du zur Verfügung?

Das alles sind vorläufige Fragen, die du unbedingt beantworten musst.

  • Firmenphilosophie – Jedes Unternehmen benötigt gewisse Führungsgrundsätze, die in der Philosophie durch alle Entscheidungen führen. Das Buch Start With Why von Simon Sinek, kann dir dabei helfen.

Beginnend mit dem Warum eines Unternehmens, erlaubt es den übrigen Teilen, auch ihre Plätze einzunehmen. Die Menschen werden das „WARUM du das tust“ kaufen und nicht das „WAS du tust“.

Ich schaue mindestens einmal monatlich auf meine Firmenphilosophie zurück und nutze sie dann, um schwere Entscheidungen zu treffen, zu überprüfen, ob alles noch mit der Philosophie übereinstimmt, und um mich an meine Werte und Ziele für das Unternehmen zu erinnern.

  • Konkurrenzsituation – gibt es Mitbewerber in dem Gebiet? Was zeichnet dich entgegen deiner Mitbewerber aus? Es ist sehr wichtig zu wissen, wer deine Mitbewerber sind, was sie anbieten und wie du dich von ihnen abheben kannst.
  • Was brauche ich, um erfolgreich zu sein? – Nach dieser Frage wirst du alle deine Pläne ausrichten. Wie viel Platz, welche Ausstattung und wie viele Kunden benötigst du, um das zu tun, was du möchtest und gleichzeitig erfolgreich zu sein?
  • Zeitliche Planung/ Ziele – Dieser Punkt ist für jeden Unternehmer unglaublich wichtig. Ich erinnere mich, dass ich mir langfristige Ziele für die ersten 1, 2 und 3 Jahre sowie Ziele für jeden Monat aufgeschrieben habe.

Das hat mich immer wieder motiviert und mir erlaubt, meine großen Ziele in kleinere, erreichbare Ziele zu unterteilen. Außerdem bietet es eine gute Möglichkeit, die Entwicklung des Unternehmens zurückzuverfolgen und auszuwerten.

  • Investitionen – Bist du bereit, Eigenkapital zu investieren oder Teilhaber für eine Start Up-Investition zu gewinnen? Das ist natürlich bei jedem ganz unterschiedlich, aber ich war damals nicht dazu bereit. Ich habe gewartet und mein Unternehmen hochgezogen, als ich an dem Punkt war, es alleine, ohne externe Investitionen zu riskieren.

Ich war an keiner Investition interessiert, weder von einem stillen Teilhaber, noch von einer Bank, weil ich die Kontrolle über meine Arbeit behalten wollte. Ich wollte niemandem Kapital schulden, nicht mein Unternehmen mit jemandem teilen, um im Voraus eine Investition zu bekommen oder jemanden haben, der Ratschläge gibt, obwohl er gar nicht in den täglichen Ablauf des Unternehmens involviert ist.

Nochmal, ich kannte mein WARUM für das Unternehmen genau, aber es gab keinen anderen, der dieses Warum vollkommen verstehen konnte; deshalb war ich nicht bereit, diese Aspekte aufzugeben. Mein Rat wäre, sich von Investoren fernzuhalten und auf die langfristige positive Rentabilität des eigenen Unternehmens zu warten.

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